Agi­le Füh­rung – Nicht nur eine Fra­ge des Alters

Veröffentlicht am 17.07.2018
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Zen­tra­le Fra­gen zum The­ma „Agi­le Führung“

  • War­um brau­chen wir das?
  • Was ändert sich?
  • Wie kann man das umsetzen?

Wir als Stra­te­gie­be­ra­tung für Trans­for­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on in Leip­zig, der heim­li­chen Haupt­stadt für Trans­for­ma­ti­on, beschäf­ti­gen uns seit 18 Jah­ren mit Unter­neh­mens­füh­rung im Wan­del und wie das nach­hal­tig, orga­ni­sa­to­risch und kul­tu­rell mit den Mit­ar­bei­tern selbst­si­cher gelingt. Unser Lead­Green-Ansatz beinhal­tet die­se Grundprinzipien.

Agi­le Unter­neh­mens­füh­rung ist kein ame­ri­ka­ni­scher Trend, son­dern ein Abschied von bekann­ten Manage­ment­ge­wohn­hei­ten. Was sich ändert ist wie Unter­neh­men Zukunft machen, wie wir Stra­te­gien fin­den, wie wir zusam­men arbei­ten, wie wir Ent­schei­dun­gen tref­fen und wie wir Neu­es gemein­sam entwickeln.

War­um ist agi­le Füh­rung jetzt auf ein­mal so wichtig?

Unse­re Ant­wor­ten für den bis­he­ri­gen Unter­neh­mens­er­folg wer­den in Zukunft nicht mehr lan­ge Gül­tig­keit haben. Daher muss sich die Füh­rungs­kul­tur in der Wei­se ver­än­dern, sodass wir ein neu­es Ver­ständ­nis unse­rer Füh­rungs­rol­le gewin­nen müs­sen, wie sich Teams auf den Weg machen schnel­ler krea­ti­ve­re Ant­wor­ten mit und für Kun­den und Part­nern zu fin­den. Vor allem in Zei­ten zuneh­men­der Geschwin­dig­keit, Unsi­cher­heit, Kom­ple­xi­tät und Ambi­gui­tät (VUKA).

Inno­va­tio­nen für Kun­den und Part­ner brau­chen mehr Agilität

Los­las­sen ist der 1.Schritt für eine erfolg­rei­che, agi­le Füh­rung. Aber wer will das schon, denn was gewin­ne ich, wenn ich das Risi­ko ein­ge­he mei­ne Gewohn­hei­ten zu ver­las­sen, die mir bis­her als erfah­re­ne und erfolg­rei­che Füh­rungs­kraft das Gefühl von Sicher­heit ver­mit­teln? Es ist für erfah­re­ne Mana­ger eine Ein­la­dung, das eine mit dem ande­ren zu ver­bin­den und sich dabei zu ver­jün­gen in der Hal­tung und Ein­stel­lung zur Füh­rung, wie­der NEU­GIER­DE zuzu­las­sen für rele­van­te Fra­gen und dies mit ande­ren Arbeits­wei­sen zu ver­bin­den. Der Umgang mit Ängs­ten vor dem Neu­en, dem Frem­den, soll­te bewusst ange­spro­chen wer­den, damit hier in der Bewer­tung bis­he­ri­ger Erfah­run­gen und damit ver­bun­de­nen sozia­len Sta­tus kei­ne emo­tio­na­le Ent­wer­tungs­spi­ra­le aus­ge­löst wird.

Agi­le Füh­rung bedeu­tet weni­ger Hier­ar­chien und Vor­ar­beit, mehr Trans­pa­renz und Eigenverantwortung

Es geht auch um die Ent­las­tung der Füh­rungs­kraft auf immer kom­ple­xer wer­den­de Kun­den­lö­sun­gen oder inter­ne Ver­än­de­run­gen zum heu­ti­gen Zeit­punkt eine Ant­wort zu lie­fern, die zum Zeit­punkt der Umset­zung noch einen Wert hat, weil sich im lau­fen­den Ziel­pro­zess extern und intern Zie­le oder Fak­to­ren ändern (Moving-Tar­get-Phä­no­men).

In Zukunft wird das Ziel­fo­to erst schritt­wei­se an Kon­tu­ren gewin­nen, wäh­rend wir bereits an der Umset­zung und Imple­men­ta­ti­on agi­le Füh­rungs­grund­sät­ze arbei­ten. Wei­ter­hin wer­den die Ant­wor­ten nicht mehr als The­sen for­mu­liert, die einen Wert für den Kun­den haben soll, son­dern es wird viel stär­ker auf die Bedürf­nis­struk­tur von Ziel­grup­pen fokus­siert, die sich hin­ter dem Nut­zen eines Pro­duk­tes versteckt.

Zusam­men­fas­send erfor­dern eine agi­le Füh­rung und die zuneh­men­de Digi­ta­li­sie­rung neue Rah­men­be­din­gun­gen als wich­ti­ge Vor­aus­set­zung inter­ner Abläu­fe, wie Ent­schei­dungs­fin­dun­gen zu beschleu­ni­gen, schnel­ler auf Kun­den­an­for­de­run­gen zu reagie­ren und sich so gegen­über neu­en Wett­be­wer­bern (star­tups), die all den Bal­last nicht mit sich tra­gen, zu behaup­ten. Mehr Effi­zi­enz und eine höhe­ren Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit beschleu­nigt die Wert­schöp­fung und einer neu­en Kul­tur der Neu­gier­de für mehr Innovation.

Was ver­än­dert sich?

NEW WORK als posi­ti­ve Ver­än­de­rung um jung zu bleiben

Dreh- und Angel­punkt ist das völ­lig neue Ver­ständ­nis wie Teams in Zukunft zusam­men fin­den und zusam­men arbei­ten. Agi­le Füh­rung bedeu­tet, dass nicht mehr das Errei­chen des per­sön­li­chen Ziels im Mit­tel­punkt steht, son­dern die Stär­ke jedes Ein­zel­nen um zum Teamer­folg bei­zu­tra­gen. Es geht um die Unter­stüt­zung und Über­nah­men von Eigen­ver­ant­wor­tung. D.h dass weni­ger Ein­zel­leis­tung im Vor­der­grund steht und der Erfolg des Team gewür­digt wird. Das Errei­chen von Tea­mer­geb­nis­sen hat höchs­te Prio­ri­tät, nicht die Ein­hal­tung eines Plans. Das Team ent­schei­det über das Tem­po und über die Prio­ri­tä­ten der täg­li­chen Arbeit. Der Pro­zess hat Vor­fahrt vor bestehen­den Struk­tu­ren. Bei der agi­len Füh­rung ist das Ver­net­zen von Kom­pe­ten­zen wich­ti­ger als Funk­tio­nen, d.h. inter­dis­zi­pli­nä­re Teams moti­vie­ren sich gegen­sei­tig. Hier­ar­chi­sche Struk­tu­ren fla­chen ab und statt­des­sen wer­den Erwar­tun­gen und Feed­backs regel­mä­ßig defi­niert und ange­passt. Regel­mä­ßi­ges Reflek­tie­ren von Ziel­fort­schritt und Pro­zess­kul­tur gehört zur zukünf­ti­gen Pro­zess­kul­tur. Der Mana­ger wird stär­ker in sei­ner Fach­kom­pe­tenz und sei­nen sozia­len Fähig­kei­ten gefordert.

Am bes­ten gibt man einem Team die neue Auf­ga­be, lässt sie selbst aus­pro­bie­ren. Damit erfah­ren sie wel­che neu­en Chan­cen mehr Selbst­ver­ant­wor­tung und Trans­pa­renz ermög­li­chen. Mit unse­rem Ein­stei­ger­pro­gramm „Agi­le Füh­rung“ bekom­men Sie die Impul­se um sich schritt­wei­se weiterzuentwickeln.

Damit agi­le Füh­rung zur neu­en SOZIA­LEN MAR­KE wird mit einem ver­än­der­ten sozia­len Sta­tus der Mit­ar­bei­ter als ver­netz­te Kom­pe­tenz­kno­ten, was die Talen­te anzieht und die Erfah­rungs­trä­ger wirk­lich von innen ver­jüngt, weil Alter immer nur ein Aus­druck sub­jek­ti­ver Mög­lich­kei­ten ist.

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