Ent­schei­dun­gen treffen

Veröffentlicht am 14.08.2018
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Wie so oft im Leben ste­he ich vor der schon fast kli­schee­haf­ten Fra­ge „Wer bin ich?“. So sim­pel sie sein mag, ist sie doch schwer zu beant­wor­ten. Sehr schwer. Es ver­langt viel Mut in sich hin­ein­zu­h­or­chen und sich auf den Weg zu sich selbst zu machen. Alle Geräu­sche des Umfelds aus­zu­schal­ten und sich auf sich selbst zu kon­zen­trie­ren. Ist das, was ich anstre­be, wirk­lich das, was ich möch­te oder mache ich das um Fami­ie und Umfeld gerecht zu wer­den? Was will ich?

Risi­ken sind bes­ser als Komfort

Wis­sen Sie wor­an vie­le Men­schen im Leben schei­tern? Sie schei­tern an der Angst vor Ver­än­de­rung, davor ihre Kom­pf­ort­zo­ne zu ver­las­sen, ihren sicher schei­nen­den nine-to-five Job zu ver­lie­ren. Manch­mal ist Auf­stiegs­angst die Angst, die uns fal­len lässt. Ich sage nicht, dass man sich nicht zufrie­den geben soll, mit den Din­gen, die man hat. Was ich ver­su­che damit zu sagen ist, dass man für sei­ne Lei­den­schaf­ten und Träu­me Ris­ken ein­ge­hen muss, um sie zu erreichen.

Ich fra­ge mich zuneh­mend, ob mich die Welt über­haupt ver­steht und begreift, was sie wirk­lich braucht. Was mei­ne Wer­te, Hoff­nun­gen, Erwar­tun­gen sind, ent­spricht nicht dem Ver­ständ­nis die­ser Welt. Die momen­ta­ne Arbeits­welt ist alt und fern von der Rea­li­tät. Jüngs­te Erleb­nis­se bei einer poten­zi­el­len Sta­ti­on mei­ner Arbeits­kar­rie­re zeig­ten mir, dass mei­ne Aus­sa­ge wahr ist und, dass man­che Men­schen nicht agil arbei­ten möch­ten. Ihre Über­zeu­gung des klas­si­schen Arbeits­mo­dells ist teil­wei­se von Angst und Igno­ranz geprägt. In einer sol­chen Arbeits­welt wer­den mei­ne Wün­sche und vor allem Krea­ti­vi­tät begra­ben. Wie kann ich so Inspi­ra­ti­on für ande­re sein und mei­ne Ein­zig­ar­tig­keit ausleben?

Trotz­des­sen dass sich Agi­li­tät immer mehr durch­setzt, haben vie­le Füh­rungs­kräf­te Angst an einer agi­len Unter­neh­mens­füh­rung zu schei­tern, beson­ders weil (vor allem in Deutsch­land) dies noch nicht die ver­brei­te­te Art ist. Mas­sig vie­le Star­tups und mein jet­zi­ger Arbeit­ge­ber CON­TAS KG aus Leip­zig bewei­sen, dass die­se Angst unbe­grün­det ist. Ein mäch­ti­ger Zau­be­rer aus Har­ry Pot­ter, Albus Dum­ble­do­re, sagte:

Es ist der Wert der Über­zeu­gung, der den Erfolg aus­macht. Nicht die Anzahl der Anhänger.

Gute Unter­neh­mens­kul­tur: Auto­ri­tä­rer Füh­rungs­stil bringt kei­ne Vorteile

Es ist so wich­tig her­aus­zu­fin­den, wer man ist und was man wirk­lich braucht. Erst dann kann man näm­lich ent­schei­den, mit wem man sein Leben tei­len möch­te. Mit wem man Erfah­rung sam­meln, ja krea­tiv wer­den möch­te oder wer der nächs­te Arbeit­ge­ber wer­den soll, was mich zu mei­nem nächs­ten Punkt führt.

Wo wer­de ich ernst genom­men und wo wer­den mei­ne Wün­sche respek­tiert? Wie ent­steht über­haupt Respekt? Wer­den Füh­rungs­kraft und ich uns jemals auf Augen­hö­he unter­hal­ten? Vie­le Füh­rungs­kräf­te haben noch nicht begrif­fen, dass hie­r­ari­chi­sche Struk­tu­ren in der Fir­ma bzw. bei der Arbeit eher hem­mend als hilf­reich sind. Oft­mals unbe­wuss­ter Macht­miß­brauch nimmt nega­ti­ven Ein­fluss auf die Lebens­qua­li­tät der Mit­ar­bei­ter. Außer­dem wird zu wenig das Gefühl von Ver­bun­den­heit im Team ver­mit­telt, genau­so wenig wie die Mit­ar­bei­ter ermu­tigt wer­den krea­tiv zu sein und auch mal zu scheitern.

Ken­nen Sie Ihren Wert

Ich bin wich­tig. Was ich errei­chen möch­te, muss mehr in den Vor­der­grund rücken. Wenn ich das tue, was mich erfüllt und mir Spaß macht, dann habe ich in mich hin­ein­ge­lauscht und her­aus­ge­fun­den, wer ich bin. Um erneut Dum­ble­do­re zu zitieren:

Viel mehr, als unse­re Fähig­kei­ten sind es unse­re Ent­schei­dun­gen, die zei­gen, wer wir wirk­lich sind.

Die­se Gedan­ken und Erkennt­nis­se sol­len jeg­li­che Ent­schei­dungs­fin­dung im Leben erleich­tern. Das Leben ist zu kurz um irgend­wo zu arbei­ten, wo man wie die unters­te Schub­la­de behan­delt wird. Es ist zu kurz, um sei­ne Zeit mit Per­so­nen zu tei­len, die einen nicht wertschätzen.

Klä­ren Sie die Fra­ge vom Anfang, auch wenn dies meist nicht von heu­te auf mor­gen geschieht, und mer­ken Sie wie sich der Rest wie von allein regelt.

ehem. Prak­ti­kan­tin und Cul­tu­re Scout Mari­am Dabdoub

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