SAPs Bill McDer­mott und Hof­fen­heims Juli­an Nagels­mann

Bill McDER­MOTT gelang­te durch sei­ne Ernen­nung als CEO des DAX-Kon­zerns SAP in die Manage­ment-Eli­te und erklomm somit die obers­te Spros­se der COR­PO­RA­TE LAD­DER. Jedoch gab es auch her­be Rück­schlä­ge im Hau­se McDer­mott: Sei­ne Frau Julie bekam eine Brust­krebs­dia­gno­se und der SAP-Chef ver­lor bei einem fata­len Sturz in ein zer­sprun­ge­nes Glas ein Auge. Julie bekämpf­te den Brust­krebs erfolg­reich und für Ehe­mann Bill war klar, dass er aus die­ser schwe­ren Zeit als Gewin­ner her­vor­geht und wei­ter­hin SAP-Chef bleibt.

Von Juli­an NAGELS­MANN, mit sei­nen 28 Jah­ren JÜNGS­TER FUß­BALL­TRAI­NER der Bun­des­li­ga­ge­schich­te, sind Schick­sals­schlä­ge der Art McDer­mott zumin­dest nicht bekannt. Der dyna­mi­sche, aka­de­mi­sche Fuß­ball­stra­te­ge wird als nächs­ter Trai­ner des FC Bay­ern gehan­delt. McDer­mott und Nagels­mann sind Füh­rungs­kräf­te wie sie unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten. Der eine mana­ged in der Füh­rungs­eta­ge eines DAX-Kon­zerns, der ande­re das Erst­li­ga­team der TSG Hof­fen­heim. Bei genaue­rem Hin­se­hen tre­ten inter­es­san­te Par­al­le­len in ihrer LEA­DERS­HIP CUL­TU­RE zuta­ge.

Mut für Kul­tur­wan­del

Sowohl McDer­mott als auch Nagels­mann hat­ten und haben mit kul­tu­rel­len Wider­stän­den zu kämp­fen. Als der mitt­ler­wei­le 58-jäh­ri­ge McDer­mott vor sie­ben Jah­ren sei­nen Vor­stands­pos­ten antrat, kam sei­ne ame­ri­ka­ni­sche Art bei den deut­schen SAP-Arbeit­neh­mern nicht gut an. Die im Aus­land oft als ver­hal­ten und distan­ziert wir­ken­den Deut­schen emp­fin­gen die pathe­tisch-opti­mis­ti­sche Art des Ame­ri­ka­ners mit reich­lich Skep­sis. Der 28-jäh­ri­ge Nagels­mann muss sich als jüngs­ter Trai­ner der Geschich­te der Fuß­ball­bun­des­li­ga dem Vor­ur­teil stel­len, er sei zu uner­fah­ren.

Kom­mu­ni­ka­ti­on als Wer­te­ver­mitt­ler

McDer­mott führt sei­nen Kon­zern im Gegen­satz zu ande­ren DAX-Chef­eta­gen freund­lich, respekt­voll und koope­ra­tiv. Das ANGST­FREIE KOM­MU­NI­ZIE­REN der Wahr­heit und die KON­ZEN­TRA­TI­ON AUF LÖSUN­GEN, nicht auf die Ana­ly­se der Schwach­stel­le steht im Mit­tel­punkt sei­nes Füh­rungs­stils. Die Vita­li­tät für sei­nen Job gibt ihm die Fami­lie, die er nicht nur in sei­nem eige­nen Leben prio­ri­siert. Er rief in einem Schrei­ben an sei­ne Mit­ar­bei­ter dazu auf, Bezie­hun­gen zu Fami­li­en­mit­glie­dern und Freun­den zu schät­zen und prio­ri­sie­ren und dadurch die Unter­neh­mens­kul­tur zu stär­ken. Die Basis sei­ner erfolg­rei­chen Lea­ders­hip Cul­tu­re ist ange­rei­chert durch RESPEKT vor jedem/​r und ist sein Schlüs­sel im Kampf gegen das Vor­ur­teil, er sei bloß ein Chef wie ein dau­er­g­rin­sen­der US-Spit­zen­po­li­ti­ker in der hei­ßen Pha­se des Wahl­kamp­fes.

Nagels­mann gesteht sich Feh­ler vor sei­ner Mann­schaft und der Öffent­lich­keit ein und schafft somit VER­TRAU­EN. Auch die­sen kri­tik­fä­hi­gen, ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Füh­rungs­stil haben McDer­mott und Nagels­mann gemein. Die Ana­ly­se der bei­den Füh­rungs­sti­le ergibt offen­sicht­lich, dass die Lea­ders­hip Cul­tu­re von McDer­mott und Nagels­mann maß­geb­lich Grund für ihre top Per­for­mance ist. Im Fal­le McDer­motts kommt hin­zu, dass er die Pro­duk­te SAPs unter den ANSPRUCH DER KUN­DEN stellt und nicht unter den Anspruch der Inge­nieu­re.

Der Anstoß für die­se neue Füh­rungs­kul­tur muss weder auf einem Fuß­ball­platz spie­len noch in einem Vor­stands­bü­ro eines DAX-Kon­zerns statt­fin­den. Im Gegen­teil emp­feh­len wir einen offe­nen Gar­ten des Füh­rungs­wan­dels. Unab­hän­gig vom Geschäfts­mo­dell und der Per­sön­lich­keit eines Lea­ders gewin­nen sie schnel­ler und über­zeu­gen­der ihre Mit­ar­bei­ter, wenn sie einen OPEN GAR­DEN of LEA­DERS­HIP eröff­nen. Auf dem Weg zu einem Top­per­for­mer in der digi­ta­len Zukunft rich­ten wir ihre Füh­rungs­kul­tur in 3 Rich­tun­gen aus: PEOP­LE DRI­VEN, KUN­DEN­ZEN­TRIERT und VER­TRAU­ENS­AUF­BAU­END. Lead­Green sichert Ihnen Ihre Zie­le und gleich­zei­tig wer­den Sie noch span­nen­de Ent­de­ckun­gen auf der Rei­se machen.