Ein neu­es Jahr­zehnt beginnt – und dann?

Veröffentlicht am 08.01.2020
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Es ist immer eine ganz bestimm­te Stim­mung um die Jah­res­wen­de. Wir wün­schen Ihnen nur das Bes­te für das kom­men­de Jahr und tren­nen dabei bewusst nicht zwi­schen beruf­li­chem und pri­va­tem Glück, weil das für uns zusam­men­ge­hört. #zukunft­mensch­lich­ma­chen

Wir wün­schen ein reso­nanz­rei­ches Neu­es Jahr 2020!

Die­ses Jahr fei­er­ten wir an Sil­ves­ter sogar eine Jahr­zehnt-Wen­de. Umso mehr ein Grund, den Start ins neue Jahr als Anlass zu neh­men, um sich Gedan­ken für die eige­ne Zukunft zu machen. Auch Unter­neh­men tun gut dar­an, sich Zie­le und gute Vor­sät­ze für das neue Jahr vor­zu­neh­men. Und so haben auch wir, das Con­tas-Team, die­ses Jahr eine ganz beson­de­re Übung für unse­re Neu­jahrs­vor­sät­ze gemacht. Dazu haben wir einen alten und eigent­lich eso­te­ri­schen Brauch zu einer neu­ro­wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Bewusst­seins­übung umfunktioniert.

Was Rauch­näch­te und Neu­jahrs­vor­sät­ze gemein­sam haben

Jeder aus dem Con­tas Team hat sich 13 Wün­sche für das Jahr 2020 über­legt, auf­ge­schrie­ben und in den Rau­näch­ten vom 25. Dezem­ber bis zum 06. Janu­ar nach­ein­an­der ver­brannt. Der letz­te 13. Wunsch wur­de hin­ge­gen nicht ver­brannt, son­dern am ers­ten Arbeits­tag im Büro gemein­sam geöff­net. Für die­sen ist damit jeder selbst ver­ant­wort­lich und muss für des­sen Erfül­lung sel­ber sor­gen, des­halb Obacht bei der Aus­wahl der eige­nen 13 Wün­sche, denn man kann nie wis­sen, wel­cher am Ende übrig bleibt. Die ande­ren zwölf Wün­sche wer­den, wenn man dem Brauch Glau­ben schen­ken mag, durch das Ver­bren­nen und Aus­räu­chern in den Rau­näch­ten durch das Uni­ver­sum erfüllt. Auch wenn man wie wir nicht an Eso­te­rik oder Geis­ter glaubt, kann das eine gute Übung sein, sich sei­nen eige­nen Wün­schen bewusst zu wer­den und sich zu Beginn eines neu­en Jah­res sei­ne Zie­le vor Augen zu führen.


Die Rau­h­näch­te (auch Rau­näch­te oder Rauch­näch­te), zwölf Näch­te (auch Zwölf­te), Glö­ckel­näch­te, Inner­näch­te oder Unter­näch­te sind eini­ge Näch­te um den Jah­res­wech­sel, denen im euro­päi­schen Brauch­tum eine beson­de­re Bedeu­tung zuge­mes­sen wird. Meist han­delt es sich um die Zwölf Weih­nachts­ta­ge vom Weih­nachts­tag (25. Dezem­ber) bis zum Fest der Erschei­nung des Herrn (6. Janu­ar), gele­gent­lich um ande­re Zeit­räu­me. Nach dem Volks­glau­ben zogen sich die stür­mi­schen Mäch­te der Mitt­win­ter­zeit in der Nacht auf den 6. Janu­ar zurück, „die Wil­de Jagd“ begab sich am Ende der Rau­h­näch­te zur Ruhe. Die zwölf Rau­h­näch­te waren als Bau­ern­re­gel gemäß der pau­ren prac­tick bestim­mend für das Wet­ter der zwölf Mona­te des neu­en Jahres.(Quelle: Wiki­pe­dia, 2020)


Neu­jahrs­vor­sät­ze im Team

Dafür ist es aber auch jetzt noch nicht zu spät. Ver­su­chen Sie doch auch zusam­men mit Ihrem Team Ihre Wün­sche, Zie­le oder Vor­sät­ze für das Jahr 2020 zu for­mu­lie­ren oder nie­der­zu­schrei­ben. Was möch­ten Sie für sich, für Ihre Mit­ar­bei­ter und Mit­men­schen oder für das Unter­neh­men errei­chen? Was ist Ihnen im neu­en Jahr beson­ders wich­tig? Wor­auf wol­len sie sich beson­ders kon­zen­trie­ren? Was soll sich in Zukunft ändern?
Laut einer Umfra­ge von For­sa im Auf­trag der DAK-Gesund­heit, die jähr­lich durch­ge­führt wird, neh­men sich pro Jahr um die 40 Pro­zent vor, im kom­men­den Jahr etwas bes­ser zu machen. 2018 waren es 37 Pro­zent, die Hälf­te gibt an, die guten Vor­sät­ze zwei bis drei Mona­te lang oder sogar bis heu­te auch zu beherzigen.
Wie die Gra­fik von Sta­tis­ta zeigt, steht in die­sem Jahr Stress­ab­bau und ‑ver­mei­dung ganz oben auf der Lis­te, gefolgt von mehr Zeit für Freun­de und Fami­lie. 57 Pro­zent wol­len sich im kom­men­den Jahr mehr bewe­gen oder Sport trei­ben. (Quel­le: Sta­tis­ta, 2019)

Die guten Vorsätze für 2019
Die guten Vor­sät­ze für 2019

Die guten Vor­sät­ze, die sich die Men­schen in die­sem Jahr gemacht haben sehen Sie eben­falls in der unten­ste­hen­den Gra­fik. Neh­men Sie als Füh­rungs­kraft die Infor­ma­ti­on doch als Anlass, dar­über nach­zu­den­ken, was sich Ihre Mit­ar­bei­ter wün­schen, wie Sie Ihr Unter­neh­men zukünf­tig noch mehr nach den Inter­es­sen Ihrer Ange­stell­ten aus­rich­ten kön­nen, um sie bei Ihren Vor­sät­zen zu unter­stüt­zen. Ver­su­chen Sie auch die­se Vor­sät­ze mit denen Ihres Unter­neh­mens zu kom­bi­nie­ren, um gemein­sam als Team an den­sel­ben Zie­len zu arbei­ten und nicht, wie ein­gangs schon erwähnt, geschäft­li­ches und pri­va­tes tren­nen zu müs­sen. (Quel­le: Sta­tis­ta, 2020)

Die guten Vorsätze für 2020
Die guten Vor­sät­ze für 2020

Wir brau­chen eine Kul­tur des Zuhörens!

Wir sehen die­se Auf­ga­be als beson­ders wich­tig an, beson­ders, wenn man jüngs­te Stu­di­en des Bera­tungs­un­ter­neh­mens EY her­an­zieht. Die­se ver­kün­de­ten in einer Pres­se­mit­tei­lung zum Ende des Jah­res 2019, dass die Arbeits­be­las­tung anstei­ge und im Gegen­zug die Stim­mung und Moti­va­ti­on unter Beschäf­tig­ten sin­ke. Laut die­ser Stu­die sehen nur 60 Pro­zent ihre eige­ne Arbeit gewür­digt. Ins­be­son­de­re bei Frau­en ist der Anteil mit 55 Pro­zent sehr nied­rig. Zum Ver­gleich: In den vor­an­ge­gan­ge­nen Befra­gun­gen sahen jeweils über 80 Pro­zent ihre Arbeit gewür­digt. Oft scheint die Unzu­frie­den­heit oder die man­geln­de Moti­va­ti­on in der Unter­neh­mens­kul­tur begrün­det zu sein. „Offen­bar man­gelt es in vie­len Unter­neh­men an einer inter­nen Kul­tur des Zuhö­rens“, so Mar­kus Hei­nen, der Lei­ter des Geschäfts­fel­des Per­so­nal­be­ra­tungs­dienst­leis­tun­gen bei EY in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. „Es gelingt ihnen nicht, ihren Beschäf­tig­ten eine für sie erfül­len­de Rol­le zu ermög­li­chen und ihnen gleich­zei­tig das Gefühl zu geben, für ihre Leis­tun­gen gewür­digt zu wer­den. Es ist wich­tig, dass das Top-Manage­ment immer wie­der in das Unter­neh­men hin­ein­horcht, um mög­li­che Unzu­frie­den­heit schnellst­mög­lich zu erken­nen und gegen­steu­ern zu kön­nen.“ Hin­zu kommt, knapp die Hälf­te der Beschäf­tig­ten (48 Pro­zent) fin­det, dass die Ver­ein­bar­keit von Berufs- und Pri­vat­le­ben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren schwie­ri­ger gewor­den ist und dadurch das Pri­vat­le­ben leidet.
Spre­chen Sie mit Ihren Mit­ar­bei­tern dar­über, gehen Sie offen auf die­ses The­ma ein und ver­su­chen Sie gemein­sam eine Lösung im neu­en Jahr dafür zu finden!

Wie die WOOP-Metho­de dabei hel­fen kann

Mit Hil­fe der WOOP-Metho­de von Gabrie­le Oettin­gen, Pro­fes­so­rin für Psy­cho­lo­gie, sol­len gesetz­te Zie­le leich­ter erreicht wer­den. WOOP ist dabei ein Akro­nym aus vier Begrif­fen, die für die ein­zel­nen Schrit­te die­ser Metho­de stehen:

W = Wish (Wunsch)
O = Out­co­me (Ergeb­nis)
O = Obsta­cle (Hin­der­nis)
P = Plan (Plan)

WOOP kann Ihnen als Team dabei hel­fen, Prio­ri­tä­ten zu set­zen und Zie­le zu errei­chen. Das lässt sich natür­lich auch auf die fürs Jahr 2020 gesetz­ten Zie­le, Vor­sät­ze und Wün­sche übertragen.
Die Erfolgs­for­mel hin­ter die­sem Ansatz ist so sim­pel wie geni­al: posi­tiv den­ken + inne­re Hür­den visua­li­sie­ren. Das hat die Psy­cho­lo­gie­pro­fes­so­rin Gabrie­le Oettin­gen 25 Jah­re lang wis­sen­schaft­lich untersucht.
Die WOOP-Metho­de sei viel­sei­tig ver­wend­bar und habe vie­le Funk­tio­nen. Man kön­ne die Tech­nik nut­zen, um sei­ne Wün­sche zu erfül­len, um her­aus­zu­fin­den, was man wirk­lich will und um Prio­ri­tä­ten zu set­zen. Dabei stellt man sich die Erfül­lung eines Wun­sches vor, fragt sich aber gleich­zei­tig was einem dabei im Wege steht, um die­sen Wunsch tat­säch­lich umzu­set­zen sowie was einen stoppt und davon abhält. Die­se Kom­bi­na­ti­on aus posi­ti­vem Träu­men und dem Visua­li­sie­ren von in einem selbst lie­gen­den Hin­der­nis­sen bezeich­net Oettin­gen als „men­ta­les Kontrastieren“.

Aner­ken­nung und Dan­ken – Wert­schät­zung als Vor­satz für Unternehmer

Im Hin­blick auf Ihre Mit­ar­bei­ter soll­ten Sie als Vor­ge­setz­ter dabei nicht ver­ges­sen, dass Wert­schät­zung als Moti­va­ti­on fun­giert. Dar­um ist Aner­ken­nung und Dan­ken für Ihre Zie­le und die Ihres Unter­neh­mens essen­zi­ell. Jeder Mensch braucht Aner­ken­nung und zwar im Sin­ne der Growth Mind­set Metho­de, weil es in Zukunft wich­ti­ger sein wird ein dyna­mi­sches Selbst­bild zu ent­wi­ckeln, als ein statisches.
Gute Füh­rungs­kräf­te hono­rie­ren des­halb Ein­satz, Enga­ge­ment, Mut, Krea­ti­vi­tät und beson­de­re Leis­tun­gen ihres Teams. Das kann sowohl in Form eines Lobes pas­sie­ren, aber auch durch eine Aus­zeich­nung, ein Geschenk, eine klei­ne Auf­merk­sam­keit oder ein ein­fa­ches „Dan­ke“. Mit­ar­bei­ter, die sich wert­ge­schätzt füh­len, sind deut­lich moti­vier­ter und strah­len das auch im Umgang mit Kun­den aus.
Aus die­sem Grund haben wir auch unse­re Wert­schät­zung-Kam­pa­gne ins Leben geru­fen, die wir im Jahr 2020 noch viel häu­fi­ger ein­set­zen wol­len, um Unter­neh­men auf die­sem oft schwe­ren Weg zu unter­stüt­zen. Mit unse­rem Leis­tungs­an­ge­bot einer Wert­schät­zungs-Kam­pa­gne möch­ten wir Ihnen bzw. Ihrem Unter­neh­men Mög­lich­kei­ten auf­zei­gen, wie sie zukünf­tig Ihren Mit­ar­bei­tern die erfor­der­li­che Dosis an Wert­schät­zung schen­ken können.

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Roald Muspach
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