Wie wird eine Orga­ni­sa­ti­on zum attrak­ti­ven Arbeit­ge­ber mit der 4‑Ta­ge-Woche?

Veröffentlicht am 07.02.2023
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Die 4‑Ta­ge-Woche klingt für vie­le Unternehmer:innen erst ein­mal abschre­ckend: Weni­ger Arbeit und mehr Frei­zeit für Mit­ar­bei­ten­de und dadurch gerin­ge­rer Out­co­me und höhe­re Kos­ten für das Unter­neh­men. Vie­le befürch­ten dadurch Pro­duk­ti­vi­täts­ein­bu­ßen, doch aktu­el­le Stu­di­en und Pilot­pro­jek­te zei­gen: genau das Gegen­teil ist der Fall.

Gera­de jetzt, wo Arbeits­kräf­te oft die limi­tie­ren­de Res­sour­ce eines Unter­neh­men sind und vie­le sich im Rekru­ting neu­er jun­ger Talen­te sehr schwer tun, ist es enorm wich­tig sich 1. von ande­ren kon­kur­rie­ren­den Arbeit­ge­ber abzu­he­ben und her­aus­zu­ste­chen und 2. mit dem Zeit­geist zu gehen und den jun­gen Arbeits­kräf­ten das zu bie­ten, was sie ver­geb­lich suchen. Hier kann die 4‑Ta­ge-Woche ein rie­ßi­ger Attrak­tor und Wett­be­werbs­vor­teil für ihr Unter­neh­men sein.

Im Nach­fol­gen­den haben wir für Sie ein­mal alle Vor­tei­le einer 4‑Ta­ge-Woche über­sicht­lich zusam­men­ge­stellt, die durch aktu­el­le Stu­di­en und Pilot­pro­jek­te z.B. in Groß­bri­tan­ni­en und Spa­ni­en auch eva­lu­iert sind.

Auch für uns als inno­va­ti­ve Trans­for­ma­ti­ons­be­ra­tung ist die 4‑Ta­ge-Woche die logi­sche Kon­se­quenz für den Arbeits­markt in der aktu­el­len Situa­ti­on. Die bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se die­ser Stu­die sind erstaun­lich und las­sen kein Zwei­fel: Rich­tig umge­setz­te alter­na­ti­ve Arbeits­zeit­mo­dell wie die 4‑Ta­ge-Woche, wir­ken sich posi­tiv auf den Unter­neh­mens­er­folg aus. 

Des­halb wol­len wir, die Con­tas KG, die­se Erfol­ge ger­ne als Pilot­pro­jekt auch in Ihr Unter­neh­men brin­gen und Sie gemein­sam mit Ihrem Team bei der Ein­füh­rung und Umset­zung einer 4‑Ta­ge-Woche beglei­ten und an die Hand nehmen.

Quel­le: ZDF, 2021, https://​www​.zdf​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​i​s​l​a​n​d​-​v​i​e​r​-​t​a​g​e​-​w​o​c​h​e​-​1​0​0​.​h​tml

Vor­ab: Gut zu wissen 

Aktu­el­le Umfra­gen zei­gen, dass auch in Deutsch­land sol­che Arbeits­zeit­ver­kür­zungs­mo­del­le wie die 4‑Ta­ge-Woche von Arbeitnehmer:innen immer stär­ker gewünscht oder gar gefor­dert wird. Neue Arbeits­zeit­mo­del­le schei­nen also auch hier­zu­lan­de in der heu­ti­gen Arbeits­welt immer wich­ti­ger zu wer­den und den­noch sind deut­sche Unter­neh­men hier noch etwas rück­schritt­lich und blei­ben in gewohn­ten Denk­mus­tern und Rou­ti­nen stecken.


In vie­len ande­ren Län­dern wie Groß­bri­tan­ni­en, Spa­ni­en, Bel­gi­en, Irland, Frank­reich oder den USA wer­den sie hin­ge­gen seit eini­ger Zeit in groß­flä­chi­ge Stu­di­en und groß ange­leg­ten lang­fris­ti­gen Pilot­pro­jek­ten erfolg­reich getes­tet. Allei­ne in Spa­ni­en neh­men im Rah­men eines staat­li­chen Pilot­pro­jekts 200 Unter­neh­men mit 6000 Arbeitnehmer:innen teil. 

Bei einer 4‑Ta­ge-Woche besteht eine regu­lä­re Arbeits­wo­che nur aus vier statt wie üblich aus fünf Arbeits­ta­gen. Statt wie bis­her von Mon­tag bis Frei­tag zu arbei­ten, könn­ten Arbeitnehmer:innen dem­nach einen zusätz­li­chen frei­en Tag pro Woche genie­ßen. Dabei wird der ursprüng­li­che Lohn wei­ter­be­zahlt, sodass Mit­ar­bei­ten­de kei­ne finan­zi­el­len Ein­bu­sen haben. Im Gegen­zug erwar­tet der/​die Arbeitgeber:in, dass die Mit­ar­bei­ten­den ihr Arbeits­pen­sum den­noch bei­be­hal­ten und alle bis­he­ri­gen Auf­ga­ben erledigen.

Wenn wir von einer 4‑Ta­ge-Woche spre­chen, bezie­hen wir uns auf Voll­zeit Arbeits­ver­trä­ge. Bei der Auf­tei­lung der Stun­den gibt es ver­schie­de­ne Ansatz­punk­te. In der abge­schwäch­ten Ver­si­on, die wir hier aber nicht mei­nen, bleibt die Stun­den­an­zahl erhal­ten und wird ledig­lich auf weni­ger Tage ver­teilt, sodass zum Teil 10 Stun­den pro Tag gear­bei­tet wer­den muss. Wir spre­chen bei einer 4‑Ta­ge-Woche aber davon, die übli­chen 40 Stun­den pro Woche auf 32 Stun­den zu redu­zie­ren, und das bei vol­lem Gehalt. Wann die­ser zusätz­li­che freie Tag genom­men wird, ist zunächst frei­ge­stellt. Das kann ein län­ge­res Wochen­en­de oder einen arbeits­frei­en Tag in der Wochen­mit­te bedeuten.

Bes­se­re Work-Life-Balan­ce für 78% der Mitarbeitenden

(Stu­die: Fonds­ge­sell­schaft Per­pe­tu­al Guar­di­an in Neu­see­land, 2018)

Vor­tei­le einer 4‑Ta­ge-Woche

Work-Life-Balan­ce: Mehr Frei­zeit für Mitarbeitende

Mit der 4‑Ta­ge-Woche haben Arbeitnehmer:innen einen Tag pro Woche mehr Zeit für ihre Frei­zeit, für sich, für die eige­nen Hob­bys, pri­va­te Pro­jek­te, für die Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen, die Erzie­hung ihrer Kin­der und Bil­dung in eige­ner Sache sowie all­täg­lich anfal­len­de Auf­ga­ben. Dadurch sinkt der Stress im All­tag, der bei vie­len neben dem Stress auf der Arbeit zusätz­lich noch anfällt. Gleich­zei­tig steigt das Wohl­be­fin­den und die Zufrie­den­heit am Arbeits­platz. Auch ein bes­se­res Work-Life-Balan­ce ist mög­lich, da Mit­ar­bei­ten­de den Stress redu­zie­ren kön­nen und mehr Ener­gie haben, um pri­va­te Akti­vi­tä­ten nach­zu­ge­hen. Das bringt noch einen wei­te­ren Vor­teil zu Tage:

Der erhoff­te Effekt tritt meist ein: „Befra­gun­gen zei­gen, dass sich eine Arbeits­zeit­ver­kür­zung bei der über­wie­gen­den Mehr­heit der Beschäf­tig­ten sehr posi­tiv auf die Zufrie­den­heit, die Moti­va­ti­on und die Work-Life-Balan­ce auswirkt.

Anna Arling­haus, Psy­cho­lo­gin aus Wien, forscht seit mehr als zehn Jah­ren zum The­ma Arbeits­zeit­ge­stal­tung (Quel­le: Süd­deut­sche Zei­tung, Tipps für das Arbeits­zeit­mo­dell Vier-Tage-Woche, 2020)

Bes­se­re Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf

Gera­de für Frau­en stellt sich auch heu­te noch immer viel zu oft die Fra­ge: Fami­lie oder Kar­rie­re. Durch eine 4‑Ta­ge-Woche wird die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf extrem geför­dert. Es ist leich­ter, eine Voll­zeit-Kar­rie­re mit dem Pri­vat­le­ben zu ver­bin­den und es bleibt mehr Zeit für die Fami­lie, ohne beruf­li­che Abstri­che machen zu müs­sen. Die Ver­kür­zung der Wochen­ar­beits­zeit auf vier Tage ermög­licht es Eltern, mehr Zeit mit ihren Kin­dern zu ver­brin­gen. Es bedeu­tet auch weni­ger Stress für die­je­ni­gen, die ver­su­chen, bei­des mit­ein­an­der in Ein­klang zu bringen. 

Höhe­re Produktivität

Der nahe­zu wich­tigs­te Fak­tor aus unter­neh­me­ri­scher Sicht ist die Pro­duk­ti­vi­tät. Auch hier ver­zeich­nen alle Stu­di­en und Pilot­pro­jek­te der ver­gan­ge­nen Jah­re ein kla­ren Vor­teil. Die Ein­füh­rung einer 4‑Ta­ge-Woche bringt eine Pro­duk­ti­vi­täts– und Leis­tungs­stei­ge­run­gen der Arbeitnehmer:innen. Es ist also genau umge­kehrt, wie vie­le Kri­ti­ker erwar­ten. Mit­ar­bei­ten­de leis­ten in kür­ze­re Arbeits­zeit nicht weni­ger, son­dern sogar mehr! Durch den zusätz­li­chen frei­en Tag arbei­ten Beschäf­tig­te kon­zen­trier­ter, effi­zi­en­ter und bes­ser. Der befürch­te­te Leis­tungs­ver­lust bleibt aus. Es ist grund­sätz­lich ein Trug­schluss, dass mehr Arbeits­zeit ten­den­zi­ell zu mehr Pro­duk­ti­vi­tät führt (sie­he Par­kin­son­sches Gesetz: „Die auf einen Tages­ord­nungs­punkt ver­wen­de­te Zeit ist umge­kehrt pro­por­tio­nal zu den jewei­li­gen Kosten.“).

Die Vor­tei­le zei­gen Wech­sel­wir­kun­gen auf und begüns­ti­gen sich gegen­sei­tig. So zah­len die vor­an­ge­gan­ge­nen Vor­tei­le auf die­sen ein: Ein zusätz­li­cher Tag Frei­zeit­aus­gleich ermög­licht es Beschäf­tig­ten mehr Zeit mit Fami­lie und Freun­den zu ver­brin­gen oder ande­re Akti­vi­tä­ten nach­zu­ge­hen – was sie wie­der­um moti­viert und auf lan­ge Sicht pro­duk­ti­ver macht. Auch das Stress­le­vel sinkt bei den Mit­ar­bei­ten­den, da sie nur noch vier statt fünf Tage pro Woche arbei­ten müs­sen. Was in Kom­bi­na­ti­on mit dem gestei­ger­tem Wohl­be­fin­dens einen posi­ti­ven Effek­te auf ihre Leis­tung hat. Dar­über hin­aus kann das Gefühl, mehr Frei­zeit zu haben, die Bereit­schaft für Über­stun­den an den 4 Arbeits­ta­gen pro Woche stei­gern. Die vor­han­de­ne Zeit wird pro­duk­tiv genutzt, über­flüs­si­ge Zeit­fres­ser las­sen sich oft­mals streichen. 

Quel­le: Eigen­erstell­te Gra­fik, Hin­ter­grund­bild von Uns­plash, 2021, https://​uns​plash​.com/​d​e​/​f​o​t​o​s​/​K​5​d​A​n​1​g​O​FEc

Employ­er Bran­ding: Wett­be­werbs­vor­teil im Recruiting

Allei­ne das Buz­zword „4‑Ta­ge-Woche“ kann ein enor­mer Attrak­tor für ihr Unter­neh­men im Recrui­ting sein und sie von all den Unter­neh­men mit kon­ser­va­ti­ven ver­al­te­ten Arbeits­zeit­mo­del­len abhe­ben. Unter­neh­men posi­tio­nie­ren sich mit einer 4‑Ta­ge-Woche als attrak­ti­ver und moder­ner Arbeit­ge­ber. Immer mehr Arbeit­neh­men­de und ins­be­son­de­re die jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen suchen gezielt nach Unter­neh­men mit alter­na­ti­ven Arbeits­zeit­mo­del­len. Im Kampf um begehr­te Fach­kräf­te ist es ein abso­lu­tes Allein­stel­lungs­merk­mal, den eige­nen Mit­ar­bei­ten­den ein sol­ches Arbeits­mo­dell anzu­bie­ten. Für das Employ­er Bran­ding Ihres Unter­neh­mens ist es damit kaum schlagbar.

Pilot­pro­jekt der 4‑Ta­ge-Woche wur­de mit 9 von 10 Punk­ten bewer­tet. Auch auf Sei­ten der Arbeitnehmer:innen kam das Pro­jekt gut an: 97 % woll­ten die 4‑Ta­ge-Woche ger­ne fortführen.

(Quel­le: New Work SE, Dezem­ber 2022)

Employ­er Bran­ding: Mitarbeiterbindung

Durch die­se Art des Employ­er Bran­dings kann man nicht nur neue Fach­kräf­te gewin­nen, son­dern gleich­zei­tig auch bestehen­de Mit­ar­bei­ten­de ans Unter­neh­men bin­den – was in Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels beson­ders wert­voll sein kann. Letzt­lich bringt eine 4‑Ta­ge-Woche dem Unter­ne­men Vor­tei­le in Sachen Arbeit­ge­ber-Image, Nach­hal­tig­keit und Employ­er Branding. 

Kos­ten­ein­spa­rung

Sowohl auf Sei­ten der Arbeitnehmer:innen, als auch auf Sei­ten der Arbeitgeber:innen machen sich Kos­ten­ein­spa­run­gen bemerk­bar. Für die Arbeitnehmer:innen fal­len bei­spiels­wei­se die Fahrt­kos­ten zur Arbeits­stel­le für einen Tag weg. Und auch den Unter­neh­men ermög­licht eine Kurz­ar­beit in Form der 4‑Ta­ge-Woche Kos­ten­ein­spa­rung bei Per­so­nal­kos­ten, Ver­si­che­rung und Ver­wal­tung sowie beim Strom­ver­brauch (Beleuch­tung etc.).

Quel­le: Eigen­erstell­te Gra­fik, Hin­ter­grund­bild von Uns­plash, 2017, https://​uns​plash​.com/​d​e​/​f​o​t​o​s​/​E​H​9​f​0​T​I​5​wco

Erhöh­te Motivation

Die 4‑Ta­ge-Woche hat sich sowohl in den Stu­di­en als auch in den umset­zen­den Unter­neh­men als eine der effek­tivs­ten Metho­den erwie­sen, um neben der Leis­tungs­fä­hig­keit auch die Moti­va­ti­on von Mitarbeiter:innen zu stei­gern. Durch die­ses Modell wer­den Arbeits­zeit und Frei­zeit aus­ge­wo­gen gestal­tet, was zur Stei­ge­rung der Pro­duk­ti­vi­tät bei gleich­zei­ti­ger Erhö­hung des Wohl­be­fin­dens führt.

Durch die zusätz­li­chen Ruhe­pha­sen pro Woche kann das Stress­le­vel gesenkt wer­den. Ange­stell­te sind aus­ge­ruh­ter, besit­zen mehr Elan, Ener­gie und Leis­tungs­be­reit­schaft. Allein die Aus­sicht in der Arbeits­wo­che auf eine län­ge­re Erho­lungs­pha­se sorgt bei vie­len schon für einen gro­ßen Moti­va­ti­ons­schub. Durch das als „Ent­ge­gen­kom­men“ des Unter­neh­mens (so emp­fin­det die Mehr­heit den geschenk­ten Tag) sind Mit­ar­bei­ten­de eher bereit, sich zusätz­lich anzu­stren­gen, um Zie­le zu errei­chen und best­mög­li­che Ergeb­nis­se zu erzie­len. Sie nut­zen die vor­han­de­ne Zeit pro­duk­ti­ver, indem über­flüs­si­ge Zeit­fres­ser oft­mals gekürzt oder gestri­chen wer­den kön­nen. Und die drei Tage zur Ent­span­nung wir­ken sich wie­der­um posi­tiv auf die Gesund­heit aus. 

Die kür­ze­re Woche wird unter den Teil­neh­mern zu 92% posi­tiv bewertet.

(Stu­die: Micro­soft Japan durch Guar­di­an veröffentlicht)

Gesund­heit: Weni­ger Fehltage

Die Gesund­heit ist ein wich­ti­ges, aber lei­der sehr oft unter­schätz­tes, The­ma in der Arbeits­welt. Wenn Mitarbeiter:innen krank sind, führt dies zu Pro­duk­ti­vi­täts­ver­lus­ten und erhöht die Kos­ten. Eine gute Gesund­heits­för­de­rung ist daher ent­schei­dend, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Eine 2‑jährige Stu­die in Island mit 2500 Proband:innen hat gezeigt, dass die Ein­füh­rung von 4‑Ta­ge-Wochen einen posi­ti­ven Effekt auf Gesund­heit und Fehl­zei­ten haben kann. Es erga­ben sich ein bes­se­rer Schutz vor Krank­hei­ten & ein bes­se­ren all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stand und schließ­lich weni­ger Kran­ken­ta­ge im Ver­gleich zu einer 5‑Ta­ge-Woche. (Quel­le: Alda (Asso­cia­ti­on for Demo­cra­cy and Sus­taina­bi­li­ty) und Thinkt­hank Auto­no­my, 2019) 

7% gesun­ke­nes Stress-Level

(Stu­die: Fonds­ge­sell­schaft Per­pe­tu­al Guar­di­an in Neu­see­land, 2018)

Zudem zeig­te die­se Stu­die, dass die zusätz­lich gewon­ne­ne Zeit in mehr Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten bspw. in höhe­re sport­li­che Betei­li­gung inves­tiert wur­de. Das macht sich dann vor­al­lem lang­fris­tig durch eine gestei­ger­te Gesund­heit & all­ge­mei­ne Fit­ness der betei­lig­ten Per­so­nen bemerk­bar, wovon auch das Unter­neh­men auf lan­ge Sicht sehr pro­fi­tie­ren kann (z.B. spä­te­rer Ren­ten­ein­tritt…). Auch klei­ne Krank­hei­ten las­sen sich bei der 4‑Ta­ge-Arbeits­wo­che bes­ser aus­ku­rie­ren oder sogar verhindern.

Durch mehr Erho­lungs- und Ent­span­nungs­mög­lich­kei­ten an frei­en Tagen ver­bes­sern sich nicht nur phy­si­sche Aspek­te der Gesund­heit , son­dern auch die psy­chi­schen wie Burn­out oder Depres­sio­nen. Gera­de die­se kön­nen einen sehr lan­gen oder kom­plet­ten Aus­fall der Beschäf­tig­ten für das Unter­neh­men bedeu­ten und haben in den letz­ten Jah­ren immer stär­ker zugenommen. 

Mehr als 30 Unter­neh­men aus den USA, Irland und Aus­tra­li­en konn­ten als Teil eines Pilot­pro­jekts zur 4‑Ta­ge-Woche eine ange­stie­ge­ne Leis­tung ver­zeich­nen. Dar­über hin­aus regis­trier­ten sie eine signi­fi­kan­te Ver­bes­se­rung in etli­chen Gesund­heits­pa­ra­me­tern, etwa Stress­le­vel, Müdig­keit und die kör­per­li­che sowie geis­ti­ge Fitness.

(Quel­le: New Work SE, Dezem­ber 2022)

Mit stei­gen­dem Wohl­be­fin­den und Gesund­heit, stei­gen gleich­zei­tig das Loya­li­täts­ge­fühl gegen­über dem Unter­neh­men bei den Beschäf­tig­ten – was letzt­lich auch wie­der Aus­wir­kun­gen auf deren Fehl­ta­ge durch sel­te­ne­re Krank­schrei­bun­gen hat. 

Mehr Zufrie­den­heit

In allen Umfra­gen, wie auch dem sechs­mo­na­ti­gen Expe­ri­ments der Non-Pro­fit-Orga­ni­sa­ti­on „4 Day Week Glo­bal“ in den USA, führt die Reduk­ti­on einer 5‑Ta­ge-Woche auf eine 4‑Ta­ge-Woche zu einer höhe­ren Lebens­qua­li­tät und Arbeits­zu­frie­den­heit. (Quel­le: „4 Day Week Glo­bal“, Bos­ton Col­lege und Uni­ver­si­tät Oxford, 2022, https://​www​.deutsch​land​funk​no​va​.de/​a​m​p​/​b​e​i​t​r​a​g​/​v​i​e​r​-​t​a​g​e​-​w​o​c​h​e​-​w​e​n​i​g​e​r​-​a​r​b​e​i​t​e​n​-​f​u​e​r​s​-​g​l​e​i​c​h​e​-​g​eld)

Die Mitarbeiter:innen sind ins­ge­samt glück­li­cher, aus­ge­gli­che­ner und berich­ten von einem bes­se­ren All­ge­mein­zu­stand – dazu zählt auch die psy­chi­sche und phy­si­sche Gesund­heit. (Quel­le: https://wirtschaftspsychologie-aktuell.de/magazin/leben/4‑tage-woche-foerdert-wohlbefinden-und-leistungsfaehigkeit) Das wie­der­um zahlt auf vie­le der vor­aus­ge­hen­den Aspek­te ein z.B. dem Employ­er Bran­ding, der Moti­va­ti­on und der Produktivität.

Ver­bes­se­rung des Unternehmensklima

Es gibt noch wei­ter­ge­hen­de posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen einer Arbeits­zeit­ver­kür­zung. So hat die Ein­füh­rung einer 4‑Ta­ge-Wochen auch einen posi­ti­ven Effekt auf das Unter­neh­mens­kli­ma, weil die Mit­ar­bei­ten­den aus­ge­gli­che­ner, erhol­ter, zufrie­de­ner, bes­ser gelaunt und freund­li­cher sind. Sowohl unter­ein­an­der als auch zu Kund:innen. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­bes­sert sich deut­lich, Team­mit­glie­der ent­wi­ckeln enge­re Bezie­hung unter­ein­an­der; Mitarbeiter:innen arbei­tet effi­zi­en­ter und pro­duk­ti­ver zusam­men – all dies trägt maß­geb­lich zu einem bes­se­ren Arbeits­um­feld bei.

Quel­le: Uns­plash, 2021, https://​uns​plash​.com/​d​e​/​f​o​t​o​s​/​v​S​N​y​_​b​W​a​5AE)

Fazit

Es ist erstaun­lich wel­che all­um­fäng­li­chen Vor­tei­le sich erge­ben, wenn man sich mit die­sem The­ma näher befasst. Und schnell merkt man auch, dass durch ein­zel­ne Ver­bes­se­run­gen immer auch gleich eine Ket­ten­re­ak­ti­on im Unter­neh­men los­ge­tre­ten wird, weil sich die ein­zel­ne Vor­tei­le immer wie­der gegen­sei­tig begüns­ti­gen und auf­ein­an­der einzahlen. 

„Für uns ist die 4‑Ta­ges-Woche somit das genaue Gegen­teil zu einem Teu­fels­kreis: ein posi­ti­ves Schwungrad. “

Con­tas KG

Was Sie nun tun können

Nut­zen Sie daher unser Ange­bot eines wachs­tums­ge­führ­ten Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess als sys­te­ma­ti­sche Reno­vie­rung Ihres Füh­rungs­hau­ses gleich­zei­tig als Pilot­pro­jekt zur Ein­füh­rung einer 4‑Ta­ge-Woche in Ihrem Unter­neh­men und ent­wi­ckeln mit uns ein zukunfts­wei­sen­des Arbeitszeitmodell.

Fra­gen Sie ihre Füh­rungs­kräf­te vor ihrer Wachs­tums­in­itia­ti­ve. Wol­len Sie auch ihre Arbeits­kul­tur dabei nut­zen, pro­duk­ti­ver und moti­vier­ter zu wer­den? Für uns selbst und als attrak­ti­ver Arbeitgeber?

Wir haben ein sie­ben­stu­fi­ges Pro­duk­ti­vi­täts­pro­gramm ent­wi­ckelt, wie Mana­ger, Teams und Orga­ni­sa­tio­nen sich selbst den 5.ten Tag der Woche schen­ken dür­fen , weil Sie es in vier Tagen ver­dient haben und weil Rou­ti­nen pro­duk­ti­ver sind.

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KI-Anwendungsexperte in Transformation und Strategie, Berater für Kommunikation, Organisations- und Kulturentwicklung.
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