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Veröffentlicht am 22.08.2017
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KUL­TI­VIER­TE UNWAHRHEIT
HOCH­KUL­TUR DER LÜGE

Kein Mensch will die Wahr­heit wirk­lich; allen­falls ein Teil davon sagen und hören. Es kön­nen ja Men­schen kaum ICH sagen, ohne das gro­ße Bedürf­nis mög­lichst umge­hend alles davon wie­der zu ver­ste­cken und zu ver­stel­len, um zu ver­hül­len, was wir den­ken und füh­len, dann darf es gern auch die Irre­füh­rung sein. Mit der Wahr­heit kommt Wis­sen, also Gewalt, etwas das nicht ein­fach wie­der ver­schwin­det, nur weil wir uns Augen Ohren und Mund zuhal­ten. Wie ver­füh­re­risch ist da der Gedan­ke, dass es sie gar nicht gibt; dass also jeder Mensch sei­ne eige­ne Wahr­heit haben könn­te, ganz nach dem eige­nen Wunsch­bild, unan­tast­bar für alle ande­ren. Nicht sehen zu müs­sen, was ist, nicht hören zu müs­sen was ande­re wirk­lich den­ken. Der Ver­dacht nicht ver­trau­ens­wür­dig zu sein, stellt mehr in Fra­ge als eine Ges­te oder ein Satz sowie auch das Unbe­ha­gen nicht zu wis­sen was wirk­lich vor­geht, weil ande­re es vor uns ver­ber­gen und schließ­lich an den eige­nen Sin­nen und der Erfah­rung zwei­feln lässt. Wer nicht mehr weiß, ob man ihm glaubt, ist genau­so verloren,wie der, der nicht mehr weiß was man noch glau­ben kann.

Davor, dass man sich mit Auf­klä­rung, weit weni­ger beliebt macht, als mit einer halb­wegs gut erzähl­ten Geschich­te: Pla­ton, der grie­chi­sche Phi­lo­soph, war fest davon über­zeugt, dass die Men­schen so sehr an ihrem Leben in der Höh­le der Irr­lich­ter hän­gen, dass sie im Zwei­fel sogar den umbrin­gen wür­den- der ihnen das Licht bringt‘ Dabei ist es kaum zufäl­lig der Schlacht­ruf der Phi­lo­so­phie immer wie­der auf­ge­regt das unmit­tel­bar bevor­ste­hen­de Zeit­al­ter des post­fak­ti­schen zu beschwö­ren und die Men­schen weg von den Geschich­ten zurück zu den Din­gen zu füh­ren. Das erken­ne dich selbst an der Wand, zeu­gen davon, wie all­ge­gen­wär­tig das Miss­trau­en in den Wil­len zur Auf­rich­tig­keit ist und immer wie­der ist da auch die Angst, es könn­te irgend­wann zu spät sein und die Wahr­heit uns unrett­bar abhan­den kom­men. Heu­te ist die Wahr­heit so ver­fins­tert und die Lüge so fest­ge­fügt notier­te Blair Pas­cal im 17. Jahr­hun­dert und klingt doch unheim­lich ver­traut, dass, wenn man die Wahr­heit nur etwas weni­ger liebt, man sie nicht mehr zu fin­den weiß.

DAHER SIND DIGI­TA­LE REI­SEN DER TRANS­FOR­MA­TI­ON IMMER MEHR EXPE­DI­TIO­NEN EINER NEU ZU ENT­DE­CKEN­DEN GETEIL­TEN REI­SE­WAHR­HEIT DER VIE­LEN UND DES­SEN DRA­MA­TI­SCHEN VER­LUST DER WAHR­HEIT DER WENIGEN! 

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