Was macht ihr so bei Contas?

Auf­grund eines Inter­net­aus­falls hat­ten wir bei der Con­tas KG mal wie­der Zeit, uns zusam­men­zu­fin­den und uns auf uns zu kon­zen­trie­ren. So haben wir die Gele­gen­heit die­ser Off­line-Zeit genutzt, um uns noch mehr klar dar­über zu wer­den, wer wir sind, was wir machen und was wir beson­ders gut kön­nen. Wir haben uns ein Gespräch mit einem poten­ti­el­len Kun­den vor­ge­stellt, der uns Fra­gen zu unse­rem Geschäft, unse­ren Leis­tun­gen und unse­rer Daseins­be­rech­ti­gung stellt. Ganz nach dem Mot­to „Keep it Simp­le“ haben wir die Fra­gen und auch die Ant­wor­ten so ein­fach und kon­kret wie nur mög­lich gehalten.

Da wir wäh­rend die­ser Zeit auch die lie­be Nadi­ne als Prak­ti­kan­tin an Bord geholt haben, wur­den uns für die­se klei­ne Selbst­wie­der­fin­dungs Ses­si­on auch noch die rich­ti­gen Fra­gen gestellt. Dan­ke dafür Nadi­ne! Oft­mals ist es ja auch so, dass bereits beim Bewer­bungs­ge­spräch erwar­tet wird, dass der Bewer­ber, bereits alles über das Unter­neh­men weiß. Spe­zia­li­sie­rung, Leis­tungs­ka­ta­log, Nut­zen­ver­spre­chen, Ziel­grup­pe, Arbeits­ab­läu­fe, usw. – selt­sa­me Erwar­tungs­hal­tung, wenn die­se Din­ge inner­halb der Orga­ni­sa­ti­on nicht allen klar sind und womög­lich die Inter­net­sei­te die­se Din­ge eben­falls nicht oder nur in ver­schlei­er­ter Form preisgibt.

Je kom­ple­xer und schwie­ri­ger das Pro­blem ist, wel­ches wir mit unse­rer Arbeit lösen, umso schwie­ri­ger ist es ein­fach und prä­gnant zu beschrei­ben, was wir eigent­lich wäh­rend unse­rer Arbeit tun, wel­che Leis­tun­gen wir anbie­ten und wel­ches Nut­zen­ver­spre­chen wir erfüllen.

Doch genau die­se Ein­fach­heit und Kon­kret­heit ist sehr wichtig!

Bie­te ich ein Pro­dukt an, wie bei­spiels­wei­se eine Blu­men­va­se, ist das Pro­dukt an sich ziem­lich selbst­er­klä­rend: Ich bie­te ein ästhe­ti­sches Was­ser­be­hält­nis an, in wel­ches Blu­men ihren Platz fin­den – klein, mit­tel, groß.

In der Dienst­leis­tung und vor allem in der Bera­tungs­bran­che kann es hin­ge­gen etwas schwie­ri­ger sein sich ein­zu­ord­nen, ohne dabei weit aus­ho­len zu müs­sen. Da sich die Auf­merk­sam­keits­span­ne im All­ge­mei­nen zuneh­mend ver­rin­gert, liegt es an uns, kom­ple­xe Sach­ver­hal­te in eine ein­fa­che unter­halt­sa­me Spra­che zu über­set­zen und uns dabei auch noch kurz zu halten.

Was genau ist unser „Pro­dukt“? In der Bera­tungs­bran­che ist das nicht so leicht in einem Satz zu sagen.

Nach eini­gen Gesprä­chen im Team ver­fass­ten wir einen Ent­wurf, der Ant­wor­ten auf Fra­gen zu unse­rem Geschäft gibt. Die­sen Ent­wurf über­ar­bei­te­ten wir mehr­mals und an ver­schie­de­nen Tagen bis wir zufrie­den damit waren. Das Ergeb­nis hängt seit­her an unse­rer Büro­wand und erin­nert uns täg­lich dar­an, was Con­tas kann, ist und sein wird und wie wir das sim­pel und kon­kret wei­ter­ge­ben. Jetzt haben wir auch kei­ne Panik mehr, wenn das Inter­net aus­fällt, weil dann Raum für die wich­ti­gen Din­ge geschaf­fen wird.