Trans­for­ma­ti­ons­land­schaft EUROPA

Veröffentlicht am 27.05.2019
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Kul­tur & Lifestyle-Impuls

Was wir Men­schen wirk­lich wählen?

EU-Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess als Co-Crea­ti­on Design struk­tu­rel­len Sys­tem­wan­dels: Vor­aus­set­zun­gen für inhalt­li­che Lösungen!

Kli­ma­wan­del, Glo­ba­li­sie­rung, Migra­ti­on, Sicher­heit und Digi­ta­li­sie­rung kön­nen infol­ge der Reich­wei­te nicht mit sin­gu­lär staat­li­cher Kom­pe­tenz und Struk­tur gelöst werden.

Cocrea­ti­ve struk­tu­rel­le Män­geln ver­hin­dern kol­lek­ti­ves Handeln

Genau dies sah die EU als Pur­po­se für eine bes­se­re Zukunft, die die Natio­nal­staa­ten nicht lösen konnten.

Prä­am­bel der Römi­schen Ver­trä­ge von 1957: Das gemein­sa­me Ziel, die Grund­la­gen für einen immer enge­ren Zusam­men­schluss der euro­päi­schen Völ­ker zu schaf­fen mit der Absicht die ste­ti­ge Bes­se­rung der Lebens- und Beschäf­ti­gungs­be­din­gun­gen ihrer Völ­ker anzu­stre­ben und dadurch Frie­den und Frei­heit zu wah­ren und zu festigen.

Die grie­chi­sche Finanz­kri­se, die Ukrai­ne Kri­se und auch die Flücht­lings­kri­se zei­gen den tie­fen cocrea­ti­ven struk­tu­rel­len Man­gel, der ein kol­lek­ti­ves Han­deln behindert.

Quel­le: tages​schau​.de, 2019

Als Reak­ti­on ent­ste­hen rekur­si­ve Visio­nen von natio­nal­staat­li­chen und popu­lis­ti­schen Bewe­gun­gen, deren gemein­sa­mer Nen­ner, die Beschwö­rung einer idea­li­sier­ten Ver­gan­gen­heit ist.

Nicht nur Euro­pa auch Unter­neh­men brau­chen Co-Crea­ti­on Design, sonst wird die Gegen­wart und mit ihr die Zukunft zur Vergangenheit.

Wel­ches bestim­men­de Zeit­ge­fühl ver­mit­telt uns die Bezie­hung zur Idee Euro­pa mit sei­nen poli­ti­schen Akteuren?

Ent­schei­dend ist also die Kon­fi­gu­ra­ti­on die­ser Bezie­hung zu Europa,die intui­ti­ve Beschaf­fen­heit der Zeit,unsere ZEITLANDSCHAFT.

Wie so eine euro­päi­sche Zeit­land­schaft aus­sieht, ist allein davon abhän­gig, mit wel­chen Tei­len der Ver­gan­gen­heit wir uns als Wäh­ler nah und eng mit der Gegen­wart ver­bun­den füh­len und mit die­ser Vor­stel­lung von Zukunft identifizieren.

Oder wel­che Tei­le der Geschich­te Euro­pas wir aktu­ell als fremd und fern wahr­neh­men und daher als Zukunft mit unse­rer Zeit­lich­keit nicht mit­ein­an­der verknüpfen.

Die poli­ti­schen Akteu­re für die zukunfts­wei­sen­de Idee Euro­pas sind also beson­ders gut bera­ten, wenn Sie ein dif­fe­ren­zier­tes Gespür für die der­zei­ti­ge Struk­tur der erleb­ten Zeit entwickeln.

Zeit­lich­keit ist zu unter­schei­den von Geschicht­lich­keit, denn sie ist weni­ger reflek­tiert und spontaner.

Es ist ein Emp­fin­den des Fort­gangs der Zeit und hier wird die Wahl danach ent­schie­den: bewegt sich Euro­pa als Zukunfts-Idee auf die Gegen­wart zu oder ent­fernt sie sich von ihr?

Trans­for­ma­ti­ve Poli­ti­ker emp­fin­den ein Gespür für Zeit­lich­keit als ‚Moment‘.

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