Unaus­ge­schla­fe­ne Entscheider:innen ver­schla­fen Transformation!

Veröffentlicht am 16.11.2021
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Über­bie­tungs­wett­be­werb ohne Zukunft!

Immer wei­ter, bes­ser, höher und schnel­ler sein, als die Kon­kur­renz und am bes­ten auch als alle ande­ren. Das ist heut­zu­ta­ge lei­der oft der Sta­tus Quo unse­rer Gesell­schaft und wird von gro­ßen und klei­nen Unter­neh­men vorgelebt.

Doch kann das gesund sein? Und ist die­ser Über­bie­tungs­wett­be­werb am Ende nicht viel­leicht unwirt­schaft­li­cher, weil die­se krank­haf­te Leis­tungs­ori­en­tie­rung nicht nach­hal­tig gedacht ist und am Ende zu vie­le Opfer kostet?

Ein wich­ti­ger Fak­tor, der bei die­sem Über­bie­tungs­wett­be­werb oft auf der Stre­cke bleibt ist: der Schlaf! 

Wir haben uns gefragt, wel­che Aus­wir­kun­gen der all­ge­gen­wär­ti­ge Über­bie­tungs­wett­be­werb und der stän­di­ge Leis­tungs­druck auf uns und ins­be­son­de­re auf unse­ren Schlaf hat und ob er nicht doch ohne Zukunft ist, weil wir schlicht­weg die Trans­for­ma­ti­on am Tag, ohne den Schlaf in der Nacht, verschlafen?! 

Follower:innen Umfra­ge

In einer klei­nen Umfra­ge auf Lin­kedIn haben wir unse­re Follower:innen gefragt, ob der 8h Schlaf das neue Sta­tus­sym­bol nach­hal­ti­ger Füh­rung sein soll­te, weil die­ser die bes­te Inves­ti­ti­on ist für eine gesun­de Leis­tungs­kul­tur ist?

Das Ergeb­nis die­ser Umfra­ge ist eindeutig:

Quel­le: Eige­ne Umfra­ge der Con­tas KG über Lin­kedIn Roald Muspach

Es ant­wor­te­ten 88 % der Befrag­ten auf die Fra­ge „Soll­te der 8h Schlaf das neue Sta­tus­sym­bol nach­hal­ti­ger Füh­rung sein, weil dies die bes­te Inves­ti­ti­on ist für eine gesun­de Leis­tungs­kul­tur?“ mit „Ja“. Gera­de ein­mal 13 % stimm­ten die­ser Fra­ge nicht zu. 

Die Aktu­el­le Lage

Das Ergeb­nis spie­gelt sich auch in aktu­el­len Debat­ten in den Medi­en, der Poli­tik sowie der frei­en Wirt­schaft wie­der. Dort wird seit eini­ger Zeit immer häu­fi­ger über neue und vor allem indi­vi­du­el­le­re und somit pass­ge­naue Arbeits-Zeit-Model­le dis­ku­tiert, die vor allen Din­gen einen gesun­den und aus­rei­chen­den Schlaf in den Fokus set­zen. Und das im Übri­gen nicht nur für die Wirt­schaft, son­dern bei­spiels­wei­se auch für die Zeit­mo­del­le von Schu­len oder ande­ren Einrichtungen.

Den Schlaf zu schät­zen, wuss­ten nicht nur die Teilnehmer:innen unse­re Umfra­ge, son­dern auch schon Schiller:

O, mor­det nicht den hei­li­gen Schlaf!“

Schil­ler, Wal­len­steins Tod



Doch obwohl die meis­ten Men­schen zu wis­sen mei­nen, wie wich­tig unser Schaf ist, schläft unse­re Gesell­schaft im Durch­schnitt immer kür­zer. Laut einer Umfra­ge des Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts Emnid bekom­men die Deut­schen weni­ger als sie­ben Stun­den Schlaf pro Tag, was ein­deu­tig zu wenig ist. Vor zehn Jah­ren waren es noch Minu­ten, vor hun­dert Jah­ren sogar gan­ze zwei Stun­den mehr. 

Weni­ger als sie­ben Stun­den schla­fen die Deut­schen im Durch­schnitt!
Vor 100 Jah­ren waren es noch 9 Stun­den Schlaf!

Quel­le: Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts Emnid

Unser hek­ti­scher und schnell­le­bi­ger All­tag macht es zuneh­mend schwe­rer, abzu­schal­ten und zur Ruhe zu kom­men. Da wun­dert es nicht, dass 80 % der Deut­schen nicht aus­rei­chend schla­fen. Per­ma­nen­ter Zeit­druck, Dop­pel­be­las­tun­gen durch Fami­lie und Arbeit, die stän­di­ge Erreich­bar­keit über das Smart­pho­ne und der hohe gesell­schaft­li­che Leis­tungs­druck bringt vie­le um den nöti­gen Schlaf.

Quel­le: Fore­word of life” von Karl Pog­ger, Foto & Media Art Künst­ler aus Leip­zig; IG: @Karl_pogger_artwork


















Schlaf beein­flusst Entscheidungsqualität

Schlaf­man­gel ist ungesund!

Aktu­el­le Stu­di­en zei­gen, dass zu wenig Schlaf nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf unse­re Gesund­heit haben kann. Das bedeu­tet wie­der­um, dass eine erschöpf­te Gesell­schaft auf Dau­er mehr Gesund­heits­kos­ten pro­du­ziert als nach­hal­ti­gen Gewinn.

Kurz­fris­tig mag einem die ver­kürz­te Schla­fens­zeit wie ein Zuge­winn an mehr pro­duk­ti­ver Zeit über den Tag erschei­nen, mit wel­cher ich ein höhe­res Pen­sum an Auf­ga­ben erle­digt bekom­me. Lang­fris­tig ist jedoch das Gegen­teil der Fall und dem­nach alles ande­re als nach­hal­tig! Ein Über­bie­tungs­wett­be­werb ohne Zukunft!

Dass sich zu wenig Schlaf nega­ti­ve auf unse­re Gesund­heit aus­wirkt, ist vie­len bewusst. Doch was die meis­ten von ihnen nicht wis­sen, ist, dass zu wenig Schlaf auch unse­re Ent­schei­dungs­qua­li­tät nega­tiv beeinflusst.

Erschöpf­te und unaus­ge­schla­fe­ne Manager:innen und Füh­rungs­kräf­te ris­kie­ren die Qua­li­tät der Manage­men­tent­schei­dun­gen für neue Zukunfts­ent­wür­fe, Trans­for­ma­ti­on und Inno­va­ti­on kraft­voll men­tal mit Rück­grat und Mut zu füh­ren und Men­schen für den Weg des Wan­dels zu gewinnen. 

Kurz gesagt:
Die Ent­schei­dungs­qua­li­tät im Manage­ment wird durch den Schlaf­man­gel schlechter.

Ohne unse­ren Schlaf in der Nacht, ver­schla­fen wir am Tag die Trans­for­ma­ti­on. Unaus­ge­schla­fen und mit chro­ni­schen Schlaf­man­gel wer­den wir zuneh­mend gestress­ter und sind weni­ger belas­tungs­fä­hig. Unse­re Kon­zen­tra­ti­ons- und Auf­nah­me­fä­hig­keit sowie die eige­ne Resi­li­enz nimmt durch den Schlaf­man­gel ab, wodurch letz­lich z.B. die für Entscheider:innnen so wich­ti­ge Dia­log­qua­li­tät in Mee­tings nega­tiv beein­träch­tigt wer­den kann.

Und das kann schwe­re Fol­gen haben. Man­geln­der Schlaf wirkt sich nicht nur auf Ihre Gesund­heit aus, son­dern beein­flusst auch Ihr Han­deln und Ihre Leistungsfähigkeit. 

Woher kommt die Kraft für men­ta­le Stärke?

Die­ser Fra­ge soll­ten wir uns als Entscheider:innen inten­siv stel­len. Eben­so der Fra­ge eines not­wen­di­gen Kul­tur­wan­dels unse­rer Leis­tungs­kul­tur und des­sen huma­ni­sie­ren­den Erfolgs­kul­tur als Habi­tus, wenn wir gera­de eine nach­hal­ti­ge Unter­neh­mens­füh­rung ansteuern.

Wir sind ver­wirrt, unser Ver­stand ver­zerrt. Die Ent­wick­lung einer falsch ver­stan­de­nen Over­em­ploy­ed Kul­tur ist daher kein Zukunfts­mo­dell, son­dern mehr Warnsignal. 

Wie dies zur Agen­da und kul­tu­rel­len Auf­wer­tung füh­ren kann, bewei­sen bereits die auf den Tag und Stun­den limi­tier­ten Son­die­rungs­teams der Koalitionsverhandlungen.

Wir soll­ten ver­su­chen anders zu sein und zwar durch ande­re Gewohn­hei­ten. Zum Bei­spiel dadurch, dass nicht mehr Stress und Druck, son­dern viel mehr Gelas­sen­heit und gute Schlaf­qua­li­tät das neue Sta­tus­sym­bol nach­hal­ti­ger Füh­rung wer­den. Dies ist die bes­se­re Inves­ti­ti­on für eine gesun­de Leistungskultur.

Quel­le: “Anders sein durch ande­re Gewohn­hei­ten” von Karl Pog­ger, Foto & Media Art Künst­ler aus Leip­zig; IG: @Karl_pogger_artworks

Reso­nanz als kul­tu­rel­les Asset der Digitalisierung.

Es wird end­lich Zeit, Kul­tur in sei­ner gan­zen Dimen­si­on als har­te Wäh­rung genau­so wie Digi­ta­li­sie­rungs­tech­no­lo­gie zu ver­ste­hen und als huma­ne Inves­ti­ti­on zu akti­vie­ren und zu priorisieren.


Sie sind Entscheider:in & möch­ten kei­nen Über­bie­tungs­wett­be­werb ohne Zukunft, son­dern nach­hal­ti­ge & aus­ge­schla­fe­ne Füh­rung prak­ti­zie­ren, um nicht die wah­re Trans­for­ma­ti­on zu verschlafen?

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Füh­rungs- & Trans­for­ma­ti­ons­ex­per­ten Roald Mus­pach (CEO der Con­tas KG)

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