New Work – mehr als gra­tis Obst und hip­pe Bürostühle

Veröffentlicht am 11.04.2019
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Trans­for­ma­ti­on & Unternehmenskultur 

New­Work als Lebenstil 

Eine Viel­zahl von uns Men­schen spre­chen immer davon Beruf­li­ches und Pri­va­tes zu tren­nen. Leben und Arbei­ten sind für uns Deut­sche häu­fig zwei ver­schie­de­ne und unab­hän­gi­ge Din­ge. Dabei ist doch für einen Groß­teil von uns die meis­te Zeit unse­res Lebens vom Arbeits­all­tag geprägt. Mehr als zwei Drit­tel unse­res Lebens ver­brin­gen wir Men­schen in der Arbeit. Arbei­ten ist ent­schei­dend für unser Lebens­glück und beein­flusst unse­re Gefühls­welt eben­so wie Gesund­heit und Fami­lie. Und gleich­zei­tig zei­gen aktu­el­le Stu­di­en immer wie­der auf, dass die Mehr­zahl der Arbeit­neh­mer unzu­frie­den in ihrem Job sind, sich gestresst füh­len und zu wenig Wert­schät­zung erfah­ren. Ein alar­mie­ren­des Ergeb­nis, wenn man sich vor Augen hält, wie essen­ti­ell das Arbei­ten in unse­rem Leben ist und wie stark es unser Wohl­be­fin­den beein­flusst. Wie­so betrach­ten wir Leben und Arbei­ten so getrennt von­ein­an­der? Ist es nicht bes­ser die­se Bei­den Tei­le des Lebens so mit­ein­an­der zu ver­ei­nen, dass sie hand-in-hand gehen, sich ergän­zen und uns damit gut tun? Wie muss unse­re Arbeits­welt ver­än­dert wer­den, damit uns Arbeit zukünf­tig glück­lich und zufrie­den macht? In einem Think­Tank Dia­log mit 30 säch­si­schen Unter­neh­mern und Spon­so­ren des ers­ten Hand­ball­ver­eins SC DHFK haben wir zum The­ma „schö­ne neue Arbeits­welt“ gefrüh­stückt. Mit dem Hand­ball Pro­fi Patrick Wies­mach, dem New­Work Exper­ten Roald Mus­pach von der Con­tas KG, Dag­mar Janik-Sten­zel als Spe­zia­lis­ten für phy­si­sche Arbeits­wel­ten und unse­rem Gast­ge­ber Mar­cus Putschli, der Vor­stand der e‑dox AG – gin­gen wir der Fra­ge nach, was jeder in sei­nem Unter­neh­men tun soll & muss, um den ste­tig wach­sen­den Her­aus­for­de­run­gen im „Kampf um die Köp­fe“ oder aber auch bei der Pla­nung von Unter­neh­mens­nach­fol­gen, bes­ser gewapp­net begeg­nen zu kön­nen. Alte Denk­mus­ter auf­bre­chen, Neu­es zulas­sen und bei­des ver­knüp­fen für einen ver­nünf­ti­gen und zukunfts­si­chern­den Wan­del im Unter­neh­men – dazu soll­te es Anre­gun­gen und Anstö­ße geben. Wel­che Fra­gen sind der Ein­stieg in die Unter­neh­mens­füh­rung neu­er Arbeits­wel­ten, die sich jeder stel­len soll­te, um sein Unter­neh­men für die Zukunft kul­tu­rell und orga­ni­sa­tio­nal fit zu machen? Wie wer­den wir uns zu einem attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber ent­wi­ckeln? Wie wol­len wir in Zukunft zusam­men­ar­bei­ten und wel­che Wer­te sind uns dabei wich­tig im Umgang mit­ein­an­der? Wie kön­nen wir das Poten­zi­al der jun­gen Genera­tio­nen für die Digi­ta­li­sie­rung der Unter­neh­men nut­zen? 

Wir wol­len arbei­ten, aber auch glück­lich sein!

Es ist erschre­ckend, doch laut einer aktu­el­len Stu­die sind 50 Pro­zent aller Deut­schen unzu­frie­den mit und in ihrem Job. Dabei kla­gen sie bei­spiels­wei­se über man­geln­de Auf­stiegs­chan­cen im Betrieb, schlech­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kol­le­gen, gerin­ge Wert­schät­zung durch den Vor­ge­setz­ten Chef, zu wenig Eigen­ver­ant­wor­tung und über eine schlech­te Bezah­lung. Die­se Unzu­frie­den­heit geht nicht spur­los an uns vor­über. Schließ­lich ist die Arbeit ein gro­ßer und wich­ti­ger Bestand­teil unse­res Lebens. Auch wenn wir Deut­schen immer ver­su­chen Pri­va­tes und Beruf­li­ches zu tren­nen, kön­nen wir dies nicht ver­leug­nen. Wir ver­brin­gen gan­ze zwei Drit­tel unse­res Lebens im Beruf, egal ob am Schreib­tisch, vor der Werk­bank, an der Maschi­ne oder hin­ter der Ladentheke.

21% der Deut­schen ver­brin­gen sechs Stun­den ihrer Arbeits­zeit am Schreib­tisch an einem PC

Unse­re Auf­ga­ben als Arbei­ter bzw. Arbeit­neh­mer gehö­ren somit zu unse­rem Leben dazu. Damit ist das Arbei­ten auch ent­schei­dend für unser Lebens­glück und beein­flusst unse­re Gefühls­welt eben­so wie Gesund­heit und Fami­lie. Unab­hän­gig davon, ob wir wei­ter­hin ver­su­chen Leben und Arbei­ten als zwei getrenn­te Din­ge zu betrachten.

Quel­le: EIge­ne Fotos, https://​unsplash​.com

Umso gra­vie­ren­der sind die bereits erwähn­ten Stu­di­en­ergeb­nis­se ein­zu­stu­fen. Wenn Arbeit ein so wich­ti­ger Bestand­teil unse­res Lebens dar­stellt und solch enor­me Ein­flüs­se auf unser Wohl­be­fin­den haben, soll­te uns die Arbeit dann nicht umso mehr erfül­len und glück­lich machen?

Quel­le: Focus, 2019

Da ver­wun­dert es nicht, dass uns Arbeit immer häu­fi­ger krank macht. Laut einer DAK-Stu­die steigt die Zahl der psy­chi­schen Erkran­kun­gen am Arbeits­platz ste­tig. Für ein ers­tes Fazit fas­sen wir also zusam­men: Immer mehr Arbeit­neh­mer sind in ihrem Job unzu­frie­den. Gleich­zei­tig wird die Arbeit ein immer grö­ße­rer Bestand­teil unse­res Lebens, der zuneh­mend unse­re Gefühls­welt beein­flusst. Die­se Kom­bi­na­ti­on ver­heißt nichts Gutes und führt dazu, dass Arbeit uns krank und unglück­lich macht. Das soll­te schleu­nigst geän­dert werden.

Arbeit als ein Grundbedürfnis

Auch wenn wir in gro­ßen Tei­len unzu­frie­den mit unse­rer Arbeit sind und immer ver­sucht haben, sie so gut es geht von unse­rem pri­va­ten Glück und unse­rem Leben zu tren­nen, erfüllt die Arbeit für uns Men­schen Grund­be­dürf­nis­se. Dabei geht es aber nicht, wie vie­le im ers­ten Moment anneh­men mögen, nur um die Beschaf­fung von Geld. Das Gehalt spielt laut Wirt­schafts­psy­cho­lo­gen des Köl­ner Insti­tuts nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le, wenn es um das emp­fun­de­ne Glück im Job geht. Den­noch trägt zu wenig oder kein Geld zum Unglück­lich­sein bei. Bis zu einem Gehalt von 66 000 Euro pro Jahr steigt unser emp­fun­de­nes Glücks­ge­fühl an. Ab einem Ver­dienst dar­über hin­aus steigt das sub­jek­ti­ve Glücks­ge­fühl jedoch nicht mehr wei­ter an. Das Geld allei­ne ist es also nicht, was uns zum Arbei­ten antreibt. Viel mehr brau­chen wir das Gefühl gebraucht zu wer­den, für etwas gut zu sein, eine Auf­ga­be im Leben zu haben, uns bewei­sen zu kön­nen, zur Gesell­schaft und dem sozia­len Leben dazu­zu­ge­hö­ren. Der Mensch als sozia­les Wesen möch­te mit ande­ren Men­schen ver­netzt und ver­bun­den sein, damit er sich aus­tau­schen kann. Gleich­zei­tig will er zei­gen, dass er Leis­tung erbrin­gen kann. Die­se bei­den Aspek­te wer­den in der Arbeit ver­eint, was sie für unser Leben so wich­tig macht. Die­se Annah­me wird durch eine wei­te­re Erhe­bung des Köl­ner Insti­tuts belegt. Es fand her­aus, dass uns Arbeit grund­sätz­li­cher glück­li­cher macht als die Arbeits­lo­sig­keit – ganz egal in wel­chem Job. Dadurch, dass wir so auto­ma­tisch einer Beschäf­ti­gung nach­ge­hen, haben wir das Gefühl einen sinn­vol­len Bei­trag für die Gesell­schaft zu leis­ten. Ohne Arbeit feh­len uns häu­fig Struk­tur und ein gere­gel­ter Tages­ab­lauf sowie das Mit­ein­an­der und Sinn­stif­ten­de im Leben.

Quel­le: Kununu, DAK, DGB

Der gesell­schaft­li­che Wan­del der Arbeitnehmergeneration

Wir haben gelernt, dass Arbeit ein gro­ßer Bestand­teil im Leben von uns Men­schen aus­macht und dass wir grund­sätz­lich auch ger­ne arbei­ten wol­len und eine Beschäf­ti­gung im Leben suchen. Aller­dings wün­schen wir uns mehr von die­ser Arbeit, als sie uns aktu­ell zu geben scheint. Die Mehr­heit ist unzu­frie­den in ihrem Job, aus­ge­laugt, gestresst und fühlt sich nicht wert­ge­schätzt. Es muss also schleu­nigst eine Erneue­rung in der Arbeits­welt her. Die Unter­neh­men ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, die Arbeits­welt zu revo­lu­tio­nie­ren, neu zu gestal­ten, zu ver­bes­sern und mehr nach den Wün­schen und Anfor­de­run­gen ihrer Mit­ar­bei­ter aus­zu­rich­ten. Unse­re Gesell­schaft hat sich ver­än­dert. Der Job ist nicht mehr wie zu Zei­ten der Indus­tria­li­sie­rung und in der Nach­kriegs­zeit nur dazu da Geld zu ver­die­nen, das Über­le­ben der Fami­lie zu sichern und den Hun­ger zu stil­len. Wir wol­len einen Beruf, der uns ein erfüll­tes Leben beschert. Wir wol­len krea­tiv sein, wol­len etwas gestal­ten und etwas erschaf­fen und nicht nur stu­pi­de vor uns hin­ar­bei­ten und funk­tio­nie­ren. Jobs, die bis­her genau das ver­kör­per­ten, wer­den zuneh­mend durch Robo­ter, Maschi­nen und Künst­li­che Intel­li­genz ersetzt.

Quel­le: EIge­ne Fotos, https://​unsplash​.com

Wir wol­len Arbeit nicht als Brot­job sehen, son­dern als wich­ti­gen Bestand­teil des Lebens ver­ste­hen, den wir so gestal­ten, dass wir dar­in Spaß und Erfül­lung fin­den. Men­schen wol­len sich selbst orga­ni­sie­ren, eigen­ver­ant­wort­lich sein sowie etwas Sinn­vol­les tun.

Schö­ne neue (Arbeits-)Welt

Immer häu­fi­ger ist die Rede von fle­xi­blen agi­len Arbeits­mo­del­len, von New­Work und der Work-life-Balan­ce. Die­ses The­ma ist in aller Mun­de und inzwi­schen auch bei eini­gen Unter­neh­men ange­kom­men, die bereits dar­an arbei­ten ihre ver­al­te­ten Struk­tu­ren auf­zu­bre­chen und stär­ke­ren Fokus auf die Bedürf­nis­se ihrer Mit­ar­bei­ter set­zen und ver­su­chen die­se zu erken­nen und auf die Wün­sche ein­zu­ge­hen. Unter­neh­men kön­nen es bzw. soll­ten es sich nicht mehr leis­ten kön­nen, dass ihre Ange­stell­ten unzu­frie­den sind. New­Work kann dabei so vie­les sein. Den Arbeit­ge­bern und Unter­neh­men sind dabei im Grun­de kei­ne Gren­zen gesetzt. Das Kos­me­tik­un­ter­neh­men Wele­da ent­wi­ckelt mit sei­nen jun­gen Ange­stell­ten bei­spiels­wei­se eige­ne neue Pro­duk­te. Der Dro­ge­rie­rie­se dm lässt sei­ne Aus­zu­bil­den­den für einen begrenz­ten Zeit­raum eine Filia­le füh­ren und die Ange­stell­ten der Hotel­ket­te Ups­tals­boom dür­fen in Teams ihr eige­nes Gehalt und sogar das des Chefs und Geschäfts­füh­rers fest­le­gen. Die Bei­spie­le zei­gen, dass vor allen Din­gen Eigen­ver­ant­wor­tung und damit auch Ver­trau­en eine wich­ti­ge Rol­le bei New­Work spielen.

64 Pro­zent der Arbeit­neh­mer sind über­zeugt, dass in 15 Jah­ren die klas­si­sche Top-down-Unter­neh­mens­füh­rung durch fla­che und agi­le Struk­tu­ren ersetzt wird. (Focus, 2019)

Auch das Auf­bre­chen alter Struk­tu­ren uns Hier­ar­chien ist ein Teil von New­Work. Die jun­gen Arbeit­neh­mer möch­ten kei­ne alt­her­ge­brach­ten Hier­ar­chien mehr und leh­nen die klas­si­sche Top-Down-Unter­neh­mens­füh­rung ab. Sie for­dern aktiv fla­che und agi­le­re Strukturen.

New­Work bedeu­tet Flexibilität

Ein wei­te­rer Bestand­teil von New­Work ist die neu­ge­won­ne­ne Fle­xi­bi­li­tät, die durch die­se neue Arbeits­welt eröff­net wer­den soll.

Quel­le: Focus, 2019
 

Die neue Arbeit­neh­mer­ge­nera­ti­on möch­te nicht mehr zu fes­ten und vor­ge­ge­be­nen Zei­ten im Büro sit­zen, son­dern will sei­ne Arbeits­zeit fle­xi­bel und selbst­be­stimmt ein­tei­len. Auch das The­ma Home-Office scheint immer wich­ti­ger zu wer­den und trägt eben­falls zum Wohl­fühl­fak­tor der Mit­ar­bei­ter in ihrem Unter­neh­men bei. Den­noch bie­ten der­zeit nur gera­de ein­mal die Hälf­te aller Arbeit­ge­ber fle­xi­ble Arbeits­zei­ten an. Dabei hat eine Stu­die von Kununu erge­ben, dass Fir­men, die die­se moder­nen Ansät­ze der Fle­xi­bi­li­tät leben, deut­lich gerin­ge­re Fehl­zei­ten sowie Arbeits­un­fäl­le zu ver­zeich­nen hat. Gleich­zei­tig steigt hin­ge­gen die Pro­duk­ti­vi­tät und Ren­ta­bi­li­tät die­ser Unter­neh­men um 21 und 22 Prozent.

Quel­le: Kununu, DAK, DGB

Arbeits- und Lebens­platz schei­nen der­zeit immer mehr inein­an­der zu ver­schmel­zen. Dadurch gewin­nen Arbeit­neh­mer einer­seits stär­ke­re Selbst­be­stim­mung und eine fle­xi­ble­re Zeit­ein­tei­lung, gleich­zei­tig kann die­se neue Fle­xi­bi­li­tät jedoch auch zu Selbst­aus­beu­tung verführen.

Mar­kus Putschlie, Vor­stand von e‑dox AG, steht vor neu­en Herausvorderungen.

Auch die Fir­ma e‑dox stand vor eini­gen Jah­ren vor der Her­aus­for­de­rung etwas im Unter­neh­men zu ändern und neue Wege ein­zu­schla­gen, um die Ange­stell­ten nicht wei­ter zu ver­lie­ren. Das Zau­ber­wort lau­te­te auch hier New­Work. Seit­her ist viel pas­siert und das Unter­neh­men hat sich auf eine trans­for­ma­ti­ve Rei­se bege­ben. Um die­se Rei­se ging es unter ande­rem in dem ein­gangs erwähn­ten Netz­wer­ke­vent zum The­ma „Schö­ne neue Arbeits­welt“ das am 10.04.2019 im Sim­pliOf­fice in Leip­zig statt­ge­fun­den hat. Durch die Ein­füh­rung von soge­nann­ten „Zukunfts­werk­stät­ten“ und einer 4‑Ta­ge-Woche schaff­te das Unter­neh­men einen Ein­stieg in eine neue und ver­än­der­te Unter­neh­mens­kul­tur, die den gewach­se­nen Bedürf­nis­sen und Anfor­de­run­gen der neu­en Arbei­ter­ge­nera­ti­on gerecht wird. Eine sol­che Umstel­lung und die Ent­schei­dung für New­Work ist kein klei­nes Pro­jekt, wel­ches ein Unter­neh­men von heu­te auf umset­zen kann. Eine sol­che Ver­än­de­rung und auch Umstel­lung ist von einem lang­wie­ri­gen Pro­zess beglei­tet. Auch der Geschäfts­füh­rer des Unter­neh­mens e‑dox beschreibt in sei­nem Vor­trag auf dem Net­wor­king-Event, dass die­se Ver­än­de­rung eine lan­ge Rei­se war. Ent­schei­dend bei die­ser Rei­se sind vor allen Din­gen die Weg­ab­schnit­te, die vor der tat­säch­li­chen Trans­for­ma­ti­on lie­gen. Erst ein­mal die Erkennt­nis zu haben, dass etwas in der eige­nen Fir­ma falsch läuft und Ände­rungs­be­darf besteht, kos­tet viel Mut und erfor­dert Selbst­re­flek­ti­on. Und min­des­tens genau­so viel Über­win­dung kos­tet dann schließ­lich die Ent­schei­dung, etwas dage­gen zu tun, an zu fan­gen und etwas im Unter­neh­men zu ver­än­dern. Es ist nicht leicht eige­ne Feh­ler ein­zu­ge­ste­hen und schon gar nicht vor dem eige­nen Team und den eige­nen Ange­stell­ten. Doch die­se Hür­de muss über­wun­den wer­den, wenn man mit New­Work star­ten möchte.



Unser Tipp: Sei­en Sie stets selbst reflek­tiert. Spre­chen Sie mit ihrem Mit­ar­bei­ter und Ange­stell­ten. Fin­den Sie her­aus was gut und was nicht so gut läuft, wo nach der Mei­nung ihrer Ange­stell­ten Ände­rungs­be­darf besteht. Über­le­gen Sie, was dazu bei­tra­gen kann und wie man die­se Pro­ble­me ver­hin­dern kann. Fan­gen Sie an, alte Struk­tu­ren auf zu bre­chen, neu­es zu wagen, ers­te Schrit­te zu gehen und bezie­hen Sie ihre Mit­ar­bei­ter in die­se Reis mit ein. 



Vor­sicht vor der New-Work-Lüge

Hin­ter New­Work ste­cken ein lan­ger Pro­zess fürs Unter­neh­men und eine anstren­gen­de Rei­se für den Umset­ze. Eine sol­che Trans­for­ma­ti­on soll­te die gesam­te Unter­neh­mens­kul­tur betref­fen und nicht nur ein paar klei­ne ober­fläch­li­che Ver­än­de­run­gen bedeu­tet. New­Work wird näm­lich von vie­len Unter­neh­mern auch nur als einen hip­pen Trend gese­hen, der zu Mar­ke­ting­zwe­cken aus­ge­nutzt wird, um das Unter­neh­men nach innen und außen cool und jung aus­se­hen zu lassen. 

Gra­tis Obst und hip­pe Büro­mö­bel bedeu­tet noch lan­ge kein NewWork!

New­Work soll­te aber kein Mar­ke­ting-Instru­ment sein, das die poten­ti­el­len und ange­stell­ten Mit­ar­bei­ter ver­führt, domes­ti­ziert und schließ­lich aus­beu­tet. Genau­so wenig bedeu­tet New­Work nur eine neue Büro­aus­stat­tung, ein Feel-Good-Manage­ment, fri­sches gra­tis Obst und Yogakur­se für die Ange­stell­ten. Das kön­nen zwar gute inte­gra­ti­ve Zusät­ze sein, aller­dings rei­chen sol­che Ver­än­de­run­gen allei­ne nicht aus, um einen Unter­neh­mens­kul­tur­wan­del zu erzie­len. Sie stel­len höchs­tens eine hüb­sche Ver­pa­ckung für New­Work dar. Doch New­Work ist viel mehr als das. Sie ist Umstruk­tu­rie­rung und nicht nur Erneue­rung. New­Work bedeu­tet umzu­den­ken, vor­zu­den­ken, neu­zu­den­ken und umdieeckezudenken.

Quel­le: https://​unsplash​.com


HOW-TO für Ent­schei­der Wir glau­ben, dass mit dem nöti­gen Mut zur Ver­än­de­rung und einem gewis­sen Ehr­geiz jede Füh­rungs­kraft New­Work für sein Unter­neh­men rea­li­sie­ren kann. Die Fra­ge ist jedoch wie die­se Trans­for­ma­ti­on ablau­fen und funk­tio­nie­ren soll. Wir, die Con­tas KG, haben als Unter­neh­mens­be­ra­ter und Coach für Füh­rungs­kräf­te schon vie­le Unter­neh­men bei ihrer Rei­se zu New­Work beglei­tet und unter­stützt. So auch den bereits erwähn­ten Dienst­leis­ter e‑dox. An die­sem Unter­neh­men möch­ten wir Ihnen die­se New­Work-Rei­se exem­pla­risch, ein­fach und schritt­wei­se näher bringen:

  1. Erkennt­nis: Die Fra­ge nach dem Sinn. Den Blick von Außen nach Innen richten.
  2. Erfolgs-Ego: Was macht mein Erfolg aus – ges­tern, heu­te und morgen?
  3. Reset: Ein­fach mal alles in Fra­ge stel­len und sich, sei­ne Rol­le und das Unter­neh­men selbst reflektieren.
  4. Neu­start: Das bis­her wert­vol­le erken­nen und bei­be­hal­ten und sich für das zukünf­ti­ge öff­nen. Bei­spiel Instru­men­te: Zukunfts­werk­stät­ten, Kom­mu­ni­ka­ti­ons Mar­ke­ting wie Storytelling

Auf Ihrer per­sön­li­chen New­Work-Rei­se kön­nen wir Sie und Ihre Teams unter­neh­mens­weit beglei­ten. Für einen ers­ten unver­bind­li­chen Rei­se-Dia­log kon­tak­tie­ren sie unse­ren Rei­se­be­glei­ter Roald Mus­pach (muspach@​contas-​kg.​de).



(Bei­trag von F.E.)

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Ihr persönlicher Ansprechpartner:
Roald Muspach
Gründer & CEO der CONTAS KG
TOP Executive Coach Transformation, Strategie-und Kommunikationsberater, Organisations- und Kulturentwickler

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